Kennisatelier Fischotter-Engpässe

19 Juni 2018 |
GBRA

Am  12.06.2018  trafen  sich  Vertreter  der  Projektpartner  des  Interreg-Projektes  „Grün-Blaue  Rhein-Allianz“  mit  Vertretern  zuständiger  deutscher  und niederländischer Behörden,  um  das  Problem  der  Fischotter-Engpässe  an  Brücken  im  Projektgebiet  zu  erörtern.

Dietrich  Cerff  (NABU-Naturschutzstation  Niederrhein  e.V.) eröffnete die  Veranstaltung  mit  einer  Einführung  in  das  Projekt  „Grün-Blaue  Rhein-Allianz“.  Sebastian Wantia  (Naturschutzzentrum  im  Kreis  Kleve  e.V.)  präsentierte  den Teilnehmenden  die  Problematik  und  Identifizierung  der  Fischotter-Engpässe  anhand verschiedener  Kriterien  und  stellte  mögliche  Lösungen  (Laufbretter,  Bermen, Leitzäune,  Faunatunnel)  vor.  Es  wurde  betont,  dass  für  jeden  Engpass  eine individuelle  Lösung  gefunden  werden  kann,  da  jeder  Engpass  andere Voraussetzungen  (z.B.  Straßenverkehr,  Ausführung  des  Brückenbauwerks,  Zustand  der Umgebung  etc.)  hat.  Zudem  wurde  die  grenzübergreifende  Fischotter-Engpasskarte  vorgestellt.

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Im  Anschluss  wurden  zwei  bestehende  exemplarische  Fischotter-Engpässe  besucht.  Hierbei  wurde  erläutert,  warum  diese  Stellen gefährliche  Engpässe  für Fischotter  sind  und  mögliche  alternative  Lösungen  wurden  diskutiert.  Danach  wurden  zwei  ehemalige  Fischotter-Engpässe  in  den Niederlanden  besucht.

Beim abschließenden  Mittagessen  in  der  Thornschen  Mühle  wurden  weitere  vertiefende  Gespräche  zum  Thema  geführt.  Die  Vertreter  der zuständigen  Behörden standen  dem  Thema  sehr  aufgeschlossen  und  kooperationsbereit  gegenüber.  Dr.  Thomas  Chrobock  (NABU-Naturschutzstation  Niederrhein e.V.)  dankte  allen Teilnehmenden  für  Ihre  Anwesenheit  und  die  konstruktiven  Gespräche.

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